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Ein Kürbis mit Ranken, der in einen Tannenbaum hineinwächst und auf einem Tannenzweig liegt.

Liebe Biokistlers, 

neulich im Garten: Da entdecken wir doch einen vorwitzigen Gemüsegast in unserer Tanne! Der uns daran erinnert, dass es nun Spätsommer ist. Zu anderen Sommergrüßen gibt's unten mehr zu erzählen.

Nach der Ferienzeit ist der Alltag wieder da und für manches bleibt wieder weniger Zeit. Wir bringen euch eine Idee für die Schulbrotdose mit und für einen warmen Pausensnack.

Pancakes mit Birnenkompott und Mandelsplittern auf rustikalem Holztisch.

Bananenpancake (mit Birnenkompott)


Jeder kennt das, irgendwie gibt es immer Bananen, die seeehr reif im Obstkorb von allen verschmäht werden. Mit diesem Rezept für Pancakes laufen sie aber zu Höchstform auf. Extra-Effekt - durch die Süße der Bananen kann man Zucker reduzieren und es schmeckt trotzdem, gerade auch den Kiddies. Also ordentlich Vorrat von den Pancakes machen, Kompott dazu und sollten tatsächlich Pancakes übrig bleiben, ab in die Schulbrotdose damit. Unsere Mamis im Team haben das abgenickt!

PS: Geht natürlich auch mit Apfelmus oder jedem anderen Kompott

Schnell und warm:  Snack im Glas

Wenn es fürs Mealprep nicht reicht, es für die Arbeitspause aber was Nahrhaftes sein soll, könnte Easy Porridge eure Lösung sein. Ihr braucht kochendes Wasser und 5 Minuten Zeit und dann kann es schon losgehen. Aufgießen, umrühren, kurz abwarten, auslöffeln. Gibt's als klassischen Porridge mit Beeren und etwas ungewöhnlicher auch in herzhaft mit Curry oder Tomate.

KI generiert: Drei Gläser Spielberger Easy Porridge in den Sorten Beere, Tomate und Curry.
KI generiert: Vier Kühe auf einer Weide; unten drei Käsesorten: Landlust Hofkäse, Brie France, Baldauf Pfeffertrio.

So wird das TRIO komplett: Baldauf Pfeffertrio
Man nehme drei verschiedene Pfeffersorten – grün, rosa und schwarz und als Basis einen Bauernkäse aus tagesfrischer Heumilch, der 12 Wochen in den Kellern reifen darf. Heraus kommt ein pikanter Leckerbissen für Käsefreunde mit viel Pfeffer auf und unter der Rinde.

Käse UNO: Landlust Hofkäse von Söbbeke
Er schmeckt würzig nach Zwiebeln und schwarzem Pfeffer und ist 56 Tage lang gereift: der Landlust Hofkäse von der Molkerei Söbbeke aus dem Münsterland. Dort wird seit fast drei Jahrzehnten echtes Käsehandwerk gelebt, Käselaibe werden von Hand gewendet und gepflegt, bis sie ihre volle Geschmacksnote entwickeln. Der Hofkäse passt klassisch zu einem frischem Bauernbrot.

Ergänzung zum DUO: Brie de France de Saône
Ein wenig Savoir Vivre: Der Brie de Saône wird in einer Dorfkäserei im Saône-Tal hergestellt. Das Saône-Tal ist ein Naturschutzgebiet, das im Département Haute-Saône in der Region Burgund-Franche-Comté, also im Osten Frankreichs liegt. Im Reifeprozess bildet sich schnell der cremige Kern, den wir an Brie so lieben.

Der Blick ins grüne Sortiment von Dirk

Kurz und knaggich: Die News von Dirk zum Sortiment Obst und Gemüse

Erstmal Adios: Landgurken, Zwiebeln weiß

Nicht mehr lange da: Äpfel Akane, Grapefruit rot (Saisonpause)

 

Ein lächelnder Mann mit Brille und Bart in einem gemütlichen Umfeld.

Kommen rein: AUS DEUTSCHLAND: Äpfel Santana und Birne Williams von Ökobo vom Bodensee, Rettich weiß von Christiansen Schleswig-Holstein, Möhren bunte Mischung von Paddys, Kartoffeln Gunda von Hasenkrug  

Salat der Woche: Eichblatt/Batavia rot/grün vom Biolandhof Mammoissel

Klein und süß und nicht mehr lange

Die gehören auch in die Rubrik "Feste feiern, wie sie fallen", denn es gibt sie wirklich nur kurz und bei uns wahrscheinlich nur noch nächste Woche. Wir reden von Mirabellen, mal gelb, mal haben sie rosa Bäckchen und viele kennen sie als Gartenfrucht. Hat aber nicht jeder, so einen Garten...

 

Wir bekommen sie vom Obsthof Cordes aus Steinkirchen im Alten Land und es ist uns eine besondere Freude, da wir dort erst im Mai zu Besuch waren, Erzeugerreise im Norden mit unserem Großhändler Grell Naturkost. Lernt den Obsthof gerne näher kennen...

KI generiert: Nahaufnahme von bunten Pflaumen in verschiedenen Gelb- und Rottönen.

Rezepte der Woche

Ein Wirsing-Kohlkopf wird in einer Hand gehalten, im Hintergrund ein Gemüsefeld.

Bunter Mangold kann viel. Unser Auge erfreuen und dann schmeckt er noch ziemlich prima. Einige von euch kommen da nicht so ran, vielleicht lasst ihr euch von unseren Rezeptideen überzeugen?

Ein Wort zum Mangold
Grüne Blätter, dazu Stiele in Weiß, Gelb, Orange, Pink oder kräftigem Rot – bunter Mangold kann sich wirklich sehen lassen. Gerade jetzt im Spätsommer hat das alte Gemüse bei uns Saison. Und weil er nicht nur hübsch aussieht, sondern in der Küche einiges kann, schauen wir doch mal genauer hin.

Was ist das eigentlich?
Mangold ist tatsächlich ziemlich nah mit der Roten Bete verwandt: Beide gehören sogar derselben Pflanzenart Beta vulgaris an. Während bei der Roten Bete vor allem die Knolle interessant ist, geht es beim Mangold um Blätter und Stiele. Dabei unterscheidet man zwischen Blattmangold mit kräftigen Blättern und Stiel- oder Rippenmangold mit besonders ausgeprägten, fleischigen Stielen. Und genau die können je nach Sorte weiß, gelb, orange oder rot leuchten.

Geschmack und Verwendung:
Mangold schmeckt mild bis leicht erdig und erinnert ein bisschen an Spinat. Blätter und Stiele können beide gegessen werden – am besten kommen sie allerdings nicht gleichzeitig in die Pfanne: Die kräftigeren Stiele brauchen etwas länger und dürfen deshalb zuerst hinein. Die Blätter kommen später dazu und fallen ähnlich schnell zusammen wie Spinat. Mangold schmeckt gedünstet oder gebraten, passt zu Pasta, Kartoffeln, Quiches und Aufläufen und macht sich auch ziemlich gut in einer Gemüsepfanne.
Fun Fact: Mangold und Rote Bete sind botanisch so nah miteinander verwandt, dass man sie eher als unterschiedlich gezüchtete Varianten derselben Art betrachten kann – einmal liegt der Fokus auf Blatt und Stiel, einmal auf der dicken Rübe.

Lagertipp:
Mangold ist eher nichts für die lange Vorratshaltung. Am besten wird er möglichst frisch verarbeitet. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er sich in ein feuchtes Tuch gewickelt oder in einem Beutel etwa ein bis zwei Tage. Wer Blätter und Stiele getrennt verarbeitet, hat außerdem direkt die unterschiedlichen Garzeiten im Griff.

Unsere Rezeptideen für den Mangold

Eine Tarte hat viele Vorzüge. Lässt sich gut vorbereiten, ist ansehnliches Mitbringsel für Buffet und Brunch und wenn mal ein Stück übrig bleibt, gibts am nächsten Tag einen leckeren Pausensnack.

Eine Quiche mit Karotten in einer Backform, umgeben von Eiern, Paprika, Mehl und Kräutern.

Ganz schnelle Küche! Entweder als Appetizer verdrücken oder mehrere von diesen raffinierten Crostini statt des klassischen Käsebrot am Abend. Ciabatta aufbacken, in der Zwischenzeit die mediterrane Bohnencreme machen und den Mangold dünsten :-)

Ein Brokkolisalat in einer blauen Schüssel, dekoriert mit Sonnenblumenkernen und Paprika.

Pfannkuchen mal anders, kommt hier als Auflauf und wird mit dem Mangold geschichtet, dazwischen kommt noch lecker Käse. 

Frischer Salat mit Tomaten, Rucola, Mango und Feta in einer Schüssel, umgeben von vorbereiteten Zutaten.

Ihr habt Appetit auf noch mehr neue und abwechslungsreiche Gerichte mit frischen Zutaten? 

Einen guten Start ins Wochenende und bis übernächste Woche wünschen die Grünländer und Anita Berger 

Bild von Anita Berger
Anita Berger