Was ist das eigentlich?
Mangold ist tatsächlich ziemlich nah mit der Roten Bete verwandt: Beide gehören sogar derselben Pflanzenart Beta vulgaris an. Während bei der Roten Bete vor allem die Knolle interessant ist, geht es beim Mangold um Blätter und Stiele. Dabei unterscheidet man zwischen Blattmangold mit kräftigen Blättern und Stiel- oder Rippenmangold mit besonders ausgeprägten, fleischigen Stielen. Und genau die können je nach Sorte weiß, gelb, orange oder rot leuchten.
Geschmack und Verwendung:
Mangold schmeckt mild bis leicht erdig und erinnert ein bisschen an Spinat. Blätter und Stiele können beide gegessen werden – am besten kommen sie allerdings nicht gleichzeitig in die Pfanne: Die kräftigeren Stiele brauchen etwas länger und dürfen deshalb zuerst hinein. Die Blätter kommen später dazu und fallen ähnlich schnell zusammen wie Spinat. Mangold schmeckt gedünstet oder gebraten, passt zu Pasta, Kartoffeln, Quiches und Aufläufen und macht sich auch ziemlich gut in einer Gemüsepfanne.
Fun Fact: Mangold und Rote Bete sind botanisch so nah miteinander verwandt, dass man sie eher als unterschiedlich gezüchtete Varianten derselben Art betrachten kann – einmal liegt der Fokus auf Blatt und Stiel, einmal auf der dicken Rübe.
Lagertipp:
Mangold ist eher nichts für die lange Vorratshaltung. Am besten wird er möglichst frisch verarbeitet. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er sich in ein feuchtes Tuch gewickelt oder in einem Beutel etwa ein bis zwei Tage. Wer Blätter und Stiele getrennt verarbeitet, hat außerdem direkt die unterschiedlichen Garzeiten im Griff.