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Rote Johannisbeeren an Sträuchern in einem Garten.

Liebe Biokistlers,

am Sonntag ist Tag des Gartens. Das klingt erstmal nach akkurat gezogenen Beeten, frisch geölter Gartenbank und Menschen, die wissen, wo die Rosenschere liegt.

Ab wann darf mein eigentlich Garten sagen? Wir sind da tolerant, von dem eigenen Fleckchen Erde, auf dem von Gemüseanbau bis Blumenpracht richtig intensiv geackert wird bis zu Fensterbrett, Balkon oder Terrasse, wo Töpfe und Pflanzgefäße für Vielfalt sorgen, ist alles erlaubt. Denn beim Tag des Gartens geht es um die Würdigung der ökologischen, sozialen und gesundheitlichen Bedeutung von Gärten und da zählen auch kleinere Schritte.

So genießt ihr vielleicht mit (kleineren) Gärten die zunehmende Vielfalt und wir freuen uns, dass unser Sommergemüse in euren Biokisten weiterhin an Fahrt aufnimmt, also ein Dankeschön an unsere "großen" Gemüse-Gärtner!

Und auch ein Dankeschön an den einen oder anderen Regen, der allen Gärten gerade zugute kommt.

Wir sind gerade auch im Garten ...

Im Bild ist ein überfüllter Open-Air-Stand unter einem bunt beleuchteten Zelt zu sehen.

nämlich im Burggarten hier in Salzwedel auf dem Weinfest. Seit Mittwoch jeden Tag und noch bis morgen Abend. Schön, wenn alles steht und dann auch stimmungsvoll leuchtet, wir lieben das. Der Wein steht kalt, der Flammkuchen ist knusprig, da fehlt eigentlich nur noch ihr ...

Täglich von 17 bis 1 Uhr geöffnet.

Grünland braucht Verstärkung

Wir brauchen Verstärkung in unseren Teams und das auf ganz unterschiedlichen Ebenen: Für das Kommissionieren und Packen unserer Biokisten, für die Auslieferung, für unser Marketing und für den Einkauf. 

Ein schöner Blumenstrauß! Falls ihr vielleicht wen kennt, der wen kennt, wir haben offene Ohren.

Unser Wein des Monats Juni

Weinflasche vor Landschaft; Text: "Wein des Monats", "Weingut: Azienda Agricola Fasoli".

Bardolino Chiaretto DOC LA CORTE DEL POZZO Fasoli

Seit 1925 produziert die Familie Fasoli im Veneto charaktervolle Weine: vom unkomplizierten Alltagswein bis zu besonderen Sorten mit viel Handarbeit und Erfahrung. Das Weingut liegt im sonnenverwöhnten Illasi-Tal zwischen Verona und Soave und arbeitet seit vielen Jahren ökologisch.

Dieser Chiaretto kommt aus den Bardolino-Hügeln am Gardasee und ist ein Rosé für alle, die es sommerlich, leicht und trotzdem nicht beliebig mögen: zart blumig im Duft, weich und fruchtig am Gaumen, mit schöner Rundung und feiner Struktur.

Gut gekühlt passt er zu Antipasti, Sommersalaten, gegrilltem Gemüse, leichter Pasta oder einfach zu einem warmen Abend draußen. Frisch, freundlich und genau richtig für den Sommer.

Käsekästchen – Käse der Woche

Käse UNO: Mareikes Kräuterkäse Knoblauch von der Hofmolkerei Dehlwes
Dieser Bio-Schnittkäse mit feiner, aber kräftiger Knoblauchnote ist ein echtes Genussstück für alle, die es herzhaft mögen. Sieben Wochen gereift, von Hand gewendet, geschmiert und überzogen, entwickelt er sein fein-aromatisches. Hergestellt aus Milch aus artgerechter Tierhaltung in der Bio-Hofmolkerei Dehlwes, vegetarisch und von Natur aus laktosefrei. Regional, unverkennbar und richtig lecker.

Ergänzung zum DUO: Edler Weißer von ÖMA
Der wird öfter von uns geplant: Cremig im Teig, mild in der Jugend aber mit zunehmender Reifung so richtig schön Brie-typisch. Dieser Käse wird im Allgäu von der Familienkäserei Bantel hergestellt und 12 ausgewählte Landwirte in einem Radius von 15 km um den Standort der Molkerei liefern die frische Milch hierfür.

Unser Käse-Trio der Woche

So wird das TRIO komplett: Gouda pikant von Bastiaansen
Der Klassiker. Er entwickelt sein Aroma während seiner viermonatigen Reifung. Ein Käse für den anspruchsvollen Käsekenner, auch zum Überbacken und für Fondues geeignet. Der ist den Bio-Pionieren aus Holland mit rund 30 Jahren Erfahrung gut gelungen!

Der Blick ins grüne Sortiment

Kurz und knaggich: Die News von Dirk zum Sortiment Obst und Gemüse

Erstmal Adios: Mangos machen eine Pause, Gemüsezwiebeln aus Spanien

Nicht mehr lange da: Ringelbete lose als regionale Lagerware, (Bunde kommen neu), Kartoffeln Laura von der Wendlandziege über Aram, 
Saisonende für die Frühsommerboten: Spargel grün und weiß aus Deutschland, Rhabarber von Aram aus Mammoissel

Kommen rein: REGIONAL: Erdbeeren vom Michaelshof 250g und 500g, Schnittknoblauch (wieder), Fenchel und Zuckerschoten von Aram Quis aus Mammoissel,  vom Wendengarten: Rote Bete und Ringelbete  im Bund und Navettrübchen DEUTSCHLAND: Knollensellerie mit Grün und frischer Knoblauch VON WEITER WEG: Melone Piel de Sapo
 

Salat der Woche: Eichblatt rot/grün von Aram Quis aus Mammoissel

In allen Regionalkisten sind Erdbeeren dabei, ab der mittleren Größe auch Rhabarber, die beiden sind ja das Frühsommer-Dreamteam.

Rezepte der Woche

So sieht es aus, wenn Aram für uns den Fenchel erntet, sozusagen ein Gute-Laune-Gemüse, in der nächsten Woche aus Mammoissel. Wir lieben Fenchel, er darf gerne in den Salat hüpfen, in einer Gemüsepfanne dabei sein oder auch als Curry daherkommen.

Ein lächelnder Mann hält Fenchel auf einem Feld.

Ein Wort zum Fenchel Fenchel ist so ein Gemüse, bei dem sich die Geister scheiden. Die einen lieben ihn, die anderen denken sofort an Kranken-Tee aus Kindertagen und rümpfen erstmal die Nase.

Wir finden: Gebt der Knolle eine faire Chance. Fenchel kann nämlich viel mehr als „gesund schmecken“. Roh ist er knackig und frisch, gegart wird er milder, weicher und fast ein bisschen süßlich. Gerade im Frühsommer passt er wunderbar in eine Küche, die leicht sein soll, aber nicht langweilig.

Was ist das eigentlich? Fenchel gehört zu den Doldenblütlern und ist mit Kräutern und Gewürzpflanzen wie Dill, Anis oder Kümmel verwandt. Gegessen wird beim Gemüsefenchel vor allem die helle, verdickte Knolle. Das feine Grün ist aber viel zu schade für die Tonne: Klein gehackt könnt ihr es wie ein frisches Kraut verwenden, zum Beispiel über Salat, Pasta, Ofengemüse oder in einen Dip.

Geschmack und Verwendung: Fenchel schmeckt frisch, leicht süßlich und erinnert ein bisschen an Anis. Roh passt er sehr gut in Salate, besonders mit Zitrusfrüchten, Apfel, Nüssen, Joghurt, Feta oder einem schlichten Zitronen-Olivenöl-Dressing.

Gegart wird Fenchel deutlich milder. Ihr könnt ihn dünsten, anbraten, im Ofen rösten, grillen oder in Suppen und Aufläufen verwenden. 

Unser Tipp: Nicht zu lange garen, ein wenig Biss steht dem Fenchel gut zu Gesicht.

Wir haben in unseren Rezeptkisten für Inspirationen gestöbert ...

Ihr habt Appetit auf noch mehr neue und abwechslungsreiche Gerichte mit frischen Zutaten? 

Einen guten Start ins Wochenende wünschen die Grünländer und Anita Berger 

Bild von Anita Berger
Anita Berger