Biolandhof Mammoißel

Treckerfahren! Solange er denken kann, wollte Aram Quis Trecker fahren. Den Traum hat sich der gelernte Landwirt dann auch zehn Jahre lang gegönnt, ehe fest stand: Ich werde mein eigener Chef. Mittlerweile ist er das auf dem Biolandhof Mammoißel, der seit 1984 der Familie gehört. Schwester Martha kümmert sich um die Streuobstwiesen, Vater Uli schiebt jetzt die Radhacke und backt zweimal die Woche Brot. Er hat den Hof vor kurzem seinem Sohn übergeben. Verteilt übers Jahr hat Aram über hundert Kulturen auf den Feldern. Zu den rund acht Hektar Gemüseanbau kommen noch etwas Ackerbau und ein Dutzend Mutterschafe. 

Das Frischeangebot, was wir von Aram für unsere Ökokisten und den Laden beziehen, wächst ständig: Spinat, Buschbohnen, frühe Möhren, Kartoffeln, große und kleine Kohls, Erdbeeren, Salate und auch mal Zucchinis. Schon mit seinem Vater Uli bestanden enge Verbindungen, Familie Quis gehört mit zu unseren Hauptlieferanten und auch zu dem Kreis, mit dem wir zu Jahresbeginn Gespäche führen in Richtung Anbaufahrplan. Also, wer baut was wann an, damit wir einen ungefähren Überblick haben, mit welchen frischen Sachen wir rechnen können. Was für ihn, wie Aram sagt, eben auch eine gewisse Planungssicherheit bedeutet.  

"Ich tue jetzt das, was ich am besten kann." 

Er will nicht unbegrenzt wachsen, das sei schon mal klar, sagt er. Und er will im Einklang mit der Natur wirtschaften, damit er den Betrieb irgendwann zukunftsfähig an seine Kinder übergeben könnte.   

Heimat: Luckau, Wendland (577 Einwohner)

Webseite: https://www.biolandhof-mammoissel.de

Feldbesuch!
Wir zeigen euch den Biolandhof Mammoißel. 
Trecker fahren!
Aram wollte schon als Kind nix anderes. 
(Beifahrer: Felix)
Palmkohl:
Schönheit mit Charakter-Geschmack!
Die Felder in Mammoißel sind voll davon.
Wenn Tomaten Krankheiten entwickeln, kann Stress die Ursache sein. 
Aram: "Wer Gemüse anbaut, muss ein Super-Super-Enthusiast sein."
Rondinis (runde Zucchinis) machen gefüllt einen guten Eindruck bei Tisch.  
Die Arbeit, die in der Salatezucht steckt, ist mit Geld kaum zu bezahlen. 
Julia: "Ich bin in den USA aufgewachsen, da kosten Salate 5 Dollar."
Wir lieben diese besonderen Möhrchen ... 
Oxhella: Charaktermöhre aus samenfestem Saatgut!
Einfach in Butter dünsten. Lecker!
Arams Vater Uli (rechts) fing in den 1980ern in Mammoißel an. Damals gründete sich der Wendland-Ruf von Unbeugsamkeit und Abenteuer in Niedersachsens wildem Osten.  
Wild ... und frisch vom Feld!
Vermutlich stand irgendwo "Bitte nicht betreten" ;-).
Fenchel feldfrisch.
Gibt ein gutes Gefühl, wenn man weiß, wo die 
Lebensmittel herkommen. 
Arbeitsplatz-Stillleben.
Das war unser Feldbesuch.
Danke Aram und Julia (2. + 3. von links)!