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KI generiert: Blumen in einem Topf; rote und weiße Gänseblümchen in einem Metalltopf, umgeben von dekorativem Metall.

Ostern: Was hinter Eiern, Hasen und Feuer steckt

Die Ostertage sind gespickt mit Ritualen, über die wir heute gar nicht mehr nachdenken. Da ist dieser Hase, der tagelang rumrennt, Eier färbt und versteckt. Und generell wird gern und viel gegessen. Aber warum ist das so?

Ostern als Neubeginn

Die lange Tradition des Osterfestes geht mehr als 2000 Jahre zurück: Ostern fällt immer auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling. Das klingt nicht sehr christlich? Ist es auch im Ursprung gar nicht! Zum einen gab es zum Frühling schon viel früher ähnliche Rituale. Zum anderen platziert die Bibel die Kreuzigung und Wiederauferstehung Jesu (um den geht’s beim christlichen Ostern nämlich eigentlich!) um das jüdische Pessach-Fest. Dieses wiederum orientiert sich am Mondzyklus. Ihr seht: auch damals konnte man die Dinge schon möglichst kompliziert machen ;-)

KI generiert: Das Bild zeigt eine grüne, wellenförmige Linie auf transparentem Hintergrund.

Eier färben

KI generiert: Zwei Männer stehen im Freien, einer hält ein Huhn in den Armen.

Fangen wir bei den Eiern an. Das Ei gilt seit Jahrhunderten als Symbol für Leben und Neubeginn. Wenn die Natur wieder austreibt, fangen auch die Hühner wieder an zu legen. Aber: Früher durfte während der Fastenzeit nichts tierisches gegessen werden. Den Hühnern war das freilich wurscht. Die haben einfach weitergelegt. Also wurden die Eier gekocht, um sie haltbar zu machen, und eingefärbt, um sie von frischen Eiern zu unterscheiden. Ostern war dann der große Moment: endlich durfte alles aufgegessen werden. Im Grunde war das Eierfärben also eine sehr pragmatische Lösung für ein Lagerproblem.

Unsere Eier kommen übrigens aus der Altmark vom Biolandhof Wiersdorf!

Ostereier suchen

KI generiert: Eier mit Stempel "Wiersdorfer EIERTRAUM 0-DE-1504711" und einem Gänseblümchen darauf.

Die Ostereiersuche ist eigentlich seltsam: Man versteckt Dinge, die man eigentlich essen will und freut sich dann, sie wiederzufinden. Warum machen wir das? Der Frühling war und ist die Zeit, in der sich das Leben wieder mehr draußen abspielt. Damit auch die Kinder ihre Freude haben, verbinden wir Bewegung, Natur und ein kleines Erfolgserlebnis – heute wie damals. 

Die Sache mit dem Hasen

KI generiert: Ein Hase sitzt im Gras und hält eine Blume im Maul.

Der Osterhase. Das wirkt nun wirklich schräg. Ein Tier, das keine Eier legt. Auch hier zeigt sich die Verbindung zu den viel älteren Wurzeln des Osterfests: Hasen gelten seit langem als Symbol für Fruchtbarkeit – sie sind im Frühling besonders aktiv und sichtbar. Irgendwann wurde daraus die Vorstellung, dass der Hase die Eier bringt. Warum genau er und nicht ein Huhn, bleibt ein Rätsel. Aber der Hase hat sich durchgesetzt. Vermutlich auch, weil er auf Postkarten einfach besser aussieht.

KI generiert: Das Bild zeigt eine grüne, geschwungene Linie auf transparentem Hintergrund.

Essen, essen, essen!

Ein weiteres Symbol: das Osterlamm, entweder als Gericht oder als Kuchen in Lammform, steht im christlichen Kontext für Reinheit und Neubeginn. Früher waren Schafe ein wertvolles und gleichzeitig alltägliches Gut: sie lieferten Milch, Wolle und Fleisch. Und auch Jesus wurde als "Lamm Gottes” bezeichnet, der sich für andere opfert. So hat sich das eine mit dem anderen verwoben.

Überhaupt spielt das gemeinsame Essen an Ostern eine große Rolle. Nach dem Winter, wenn die Vorräte knapp wurden, war der Frühling die Zeit, in der wieder frische Lebensmittel verfügbar waren. Ostern markierte also nicht nur ein religiöses Fest, sondern auch eine Art kulinarischen Neustart. Heute ist das weniger offensichtlich, weil alles jederzeit verfügbar ist. Das gemeinsame Essen ist geblieben, der saisonale Bezug eher im Hintergrund.

...oder ihr lasst euch für den Osterschmaus durch unsere Kochkisten inspirieren:

Zarter Hefezopf

Schwierigkeit: mittel
8 Zutaten
Rezeptbild für Zarter Hefezopf

Bärlauch-Brot

Schwierigkeit: einfach
9 Zutaten
Rezeptbild für Bärlauch-Brot

Scones & Lemon Curd

Schwierigkeit: einfach
12 Zutaten
Rezeptbild für Scones & Lemon Curd

Möhrenkuchen

Schwierigkeit: mittel
14 Zutaten
Rezeptbild für Möhrenkuchen

Bärlauch-Frittata

Schwierigkeit: einfach
9 Zutaten
Rezeptbild für Bärlauch-Frittata

Eier in Senfsahne

Schwierigkeit: einfach
11 Zutaten
Rezeptbild für Eier in Senfsahne

Gemüse Muffins mit Möhren-Ingwer Butter

Schwierigkeit: einfach
18 Zutaten
Rezeptbild für Gemüse Muffins mit Möhren-Ingwer Butter

Osterlamm

Schwierigkeit: einfach
11 Zutaten
Rezeptbild für Osterlamm

Bärlauch-Ravioli

Schwierigkeit: mittel
12 Zutaten
Rezeptbild für Bärlauch-Ravioli

Apfelstreusel mit Möhrenteig

Schwierigkeit: einfach
10 Zutaten
Rezeptbild für Apfelstreusel mit Möhrenteig

Paprika-Möhren-Pie

Schwierigkeit: einfach
14 Zutaten
Rezeptbild für Paprika-Möhren-Pie

Kresse Pfannkuchen mit Dip

Schwierigkeit: einfach
9 Zutaten
Rezeptbild für Kresse Pfannkuchen mit Dip

Bärlauchbutter mit Radieschen-Grün

Schwierigkeit: einfach
7 Zutaten
Rezeptbild für Bärlauchbutter mit Radieschen-Grün

Gnocchi mit Radieschenblätter-Pesto

Schwierigkeit: mittel
8 Zutaten
Rezeptbild für Gnocchi mit Radieschenblätter-Pesto
KI generiert: Person hält eine Tasse am Lagerfeuer.

Osterfeuer

Das Osterfeuer gehört zu den ältesten Bräuchen rund um Ostern und hat seinen Ursprung vermutlich in vorchristlichen Frühlingsritualen. Es steht symbolisch für das Ende des Winters und den Beginn von Licht, Wärme und neuem Leben. Später wurde das Feuer auch in die christliche Tradition aufgenommen und als Zeichen für Auferstehung und Hoffnung gedeutet. Gleichzeitig war es immer ein Gemeinschaftsereignis: Menschen kamen zusammen und begingen den Übergang vom dunklen Winter in die hellere Jahreszeit. Die Asche wurde später auf die Felder gebracht – als biologischer Dünger.

KI generiert: Das Bild zeigt eine grüne, geschwungene Linie auf transparentem Hintergrund.

Frohe Ostern!

Die Rituale rund um Ostern sind also nicht zufällig entstanden. Viele haben mit früheren Lebensrealitäten zu tun – mit Jahreszeiten, mit Vorratshaltung, mit dem Bedürfnis, nach einem langen Winter wieder nach draußen zu gehen. Dass sie heute manchmal etwas absurd wirken, liegt vor allem daran, dass sich unser Alltag verändert hat.

Wir von Grünland wünschen euch schöne Ostertage – ganz gleich, ob mit oder ohne Rituale!