Ein Wort zum Brokkoli Brokkoli hat manchmal zu Unrecht den Ruf, ein bisschen brav zu sein. Dabei liegt das meistens nicht am Brokkoli, sondern an dem, was man mit ihm macht. Zu lange gekocht wird er müde und grau. Kurz gegart bleibt er grün, knackig und fein aromatisch. Also: lieber etwas weniger Kochzeit, dafür mehr Freude auf dem Teller.
Was ist das eigentlich? Brokkoli gehört zur großen Kohlfamilie und ist eng verwandt mit Blumenkohl. Gegessen werden vor allem die grünen Röschen – eigentlich die noch geschlossenen Blütenknospen. Der Strunk darf aber unbedingt mit in die Küche: einfach schälen, holzige Stellen entfernen und kleinschneiden. Der ist viel zu schade für den Kompost.
Geschmack und Verwendung: Geschmacklich ist Brokkoli mild, leicht nussig und ein kleines bisschen kohlig, aber deutlich feiner als viele andere Kohlarten. Er passt zu Knoblauch, Zitrone, Olivenöl, Butter, Sahne, Käse, gerösteten Nüssen und Mandeln. Besonders gut macht er sich in Pasta, Quiche, Suppe, Gemüsepfanne, Curry oder als schnelle Beilage.