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Landwirtschaft Röder

Unsere Beziehung zu den beiden vor den Toren Salzwedels ist beständig gewachsen. Zu Anfang, als wir Grünländer mit unseren Biokisten noch im Aufbau waren und Heike und Andreas noch in kleinerer Größenordnung Gemüse zogen, lief vieles auf Zuruf. "Da bin ich raus auf den Acker gegangen, habe eine Kiste Möhren fertig gemacht und zu Felix gebracht", erinnert sich Andreas. 

Von ihm und Heike bekommen wir unsere (bunten) Beten, Zwiebeln und jede Menge Kartoffeln und Möhren.  

Andreas hatte eigentlich vor, etwas mit seiner technischen Lehre und einem Landtechnik-Studium anzufangen, besann sich aber in einer Semesterpause auf das, was "scheinbar im Blut liegen" muss. Er nahm – genau zur Wendezeit – das Land seines Großvaters und tat das Stück dazu, was er von einem Großonkel geerbt hatte. Dem war nämlich früh aufgefallen, dass Klein-Andreas, als die Eltern vom Hof in die Stadt zogen, jedes Wochenende aufs Land zurückkam, um zu helfen. 

Die Wirren der Wendezeit waren für ihn als landwirtschaftlicher Anfänger nicht ohne, weil sich die Parameter ja tatsächlich ständig änderten. "Jedes Mal erzählte man dir 'was anderes, dass es so und so geht, und dann doch wieder nur so und so. Irgendwann hab ich gedacht, egal, es kommt auf dich selbst an, was du daraus machst." Über den zwar nicht orts- aber betriebsfremden Bauern auf dem Traktor wurde im Dorf damals viel gelacht, weiß er. 

Begonnen hat er konventionell. "Aber ständig im Verbund mit diesen Pflanzenschutzmittelberatern, diese Abhängigkeit, das hat mich so angestunken." 2001 stellten die Röders auf Bio um und arbeiten seit einigen Jahren konsequent nach Demeter-Richtlinien.  

Bis vor kurzem war nicht klar, ob das, wo viel Herzblut drinsteckt, mal jemand weitermacht, zu dem Heike und Andreas eine Beziehung haben. Aber mitten in der Corona-Krise hat sich ihr Sohn aufgemacht und sich eine Lehrstelle als Land- und Baumaschinenmechatroniker gesucht. "Und der hat richtig Lust, hier zu arbeiten."

Heimat: Klein Wieblitz

Webseite: keine