Ein Wort zum roten Spitzkohl
Spitzkohl kennt man meistens grün, in Rot ist er dagegen eine echte Besonderheit und längst nicht überall zu bekommen. Mit seinen dunkelroten bis violetten Blättern und der typischen spitzen Form ist er schon optisch etwas Besonderes.
Was ist das eigentlich?
Roter Spitzkohl verbindet im Grunde zwei Kohlwelten: die zarten, lockereren Blätter des Spitzkohls mit der kräftigen Färbung des Rotkohls. Die rote bis violette Farbe entsteht durch Anthocyane – natürliche Pflanzenfarbstoffe, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören.
Geschmack und Verwendung:
Roter Spitzkohl schmeckt angenehm mild, leicht süßlich und ist meist zarter als klassischer Rotkohl. Fein gehobelt eignet er sich prima für Salate und Rohkost, lässt sich aber auch kurz anbraten, dünsten oder klassisch als Kohlgemüse zubereiten.
Fun Fact: Seine kräftige Farbe bringt nicht nur Abwechslung auf den Teller: Anthocyane besitzen antioxidative Eigenschaften. Untersuchungen an Rotkohl zeigen deshalb teilweise eine höhere antioxidative Kapazität als bei grünem Kohl.
Lagertipp:
Wie anderer Spitzkohl ist auch die rote Variante etwas empfindlicher als fester Lagerkohl. Im Gemüsefach des Kühlschranks, am besten in ein feuchtes Tuch eingeschlagen, bleibt er einige Tage frisch.