Ein Wort zum Rosenkohl
Klein, kompakt und direkt am hohen Pflanzenstängel gewachsen: Rosenkohl ist schon optisch ein besonderer Vertreter der Kohlfamilie. Die kleinen Röschen sitzen dicht am Stängel und werden je nach Sorte vom Herbst bis weit in den Winter hinein geerntet.
Was ist das eigentlich?
Rosenkohl gehört wie Brokkoli, Blumenkohl und Wirsing zu den Kreuzblütlern. Gegessen werden die kleinen, fest geschlossenen Blattröschen, die sich entlang des Stängels bilden. Regional kennt man ihn auch als Brüsseler Kohl oder Sprossenkohl.
Geschmack und Verwendung:
Rosenkohl schmeckt kräftig, leicht nussig und je nach Sorte auch etwas herb. Besonders gut macht er sich gedünstet, gebraten oder im Ofen geröstet – zum Beispiel mit Nüssen, Käse, Kartoffeln oder kräftigen Gewürzen.
Fun Fact: Kälte bekommt Rosenkohl ziemlich gut! Bei späten Sorten können längere Kälteperioden den Zuckergehalt erhöhen und Bitterstoffe mildern. Dadurch schmecken die Röschen oft milder und leicht süßlich.
Lagertipp:
Rosenkohl gehört ins Gemüsefach des Kühlschranks. In ein feuchtes Tuch gewickelt oder in einem geeigneten Behälter bleibt er dort einige Tage frisch. Frische Röschen erkennt man an festen, geschlossenen Köpfen und kräftig grünen Blättern.