Ein Wort zum Feldsalat
Feldsalat ist ein ziemlich robuster kleiner Kerl: Er verträgt Kälte und sogar Frost und kann deshalb auch dann noch geerntet werden, wenn viele andere Salate längst Saisonpause haben. Deutscher Feldsalat hat vor allem im Herbst und Winter Hauptsaison und bringt damit genau zur richtigen Zeit frisches Grün auf den Teller.
Was ist das eigentlich?
Trotz seines Namens ist Feldsalat botanisch kein klassischer Blattsalat, sondern gehört zu den Baldriangewächsen. Seine Blätter wachsen in kleinen Rosetten. Je nach Region kennt man ihn auch als Rapunzel, Nüssli-, Acker- oder Vogerlsalat.
Geschmack und Verwendung:
Feldsalat schmeckt mild, leicht würzig und angenehm nussig. Besonders gut passt er zu Nüssen, Käse, Roter Bete, Pilzen oder Früchten wie Apfel und Birne. Ein einfaches Dressing aus Essig, Öl und Senf reicht oft schon völlig aus.
Fun Fact: Unter den Blattsalaten gehört Feldsalat zu den nährstoffreicheren Vertretern. Er enthält beispielsweise vergleichsweise viel Vitamin C, Folsäure und Eisen.
Lagertipp:
Feldsalat ist ziemlich empfindlich und schmeckt am besten möglichst frisch. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt er, in ein feuchtes Tuch eingeschlagen, einige Tage frisch. Waschen und putzen am besten erst kurz vor dem Essen.