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Rosenkohlgratin

Rosenkohl ist der Liebling der Herbst- und Winterküche. Ein Rosenkohlgratin lässt sich einfach zubereiten und als Hauptgericht oder als Beilage servieren.

 

Zutaten für ca. 2 Portionen als Hauptgericht und ca. 4 Portionen als Beilage:

  • 800 g Rosenkohl
  • 100 g Emmentaler
  • 3 Eier
  • 200 ml Sahne
  • 150 g Crème Fraiche
  • 50 g gehackte Haselnüsse (alternativ Walnüsse)
  • Thymianblättchen (1 EL frisch oder 1 TL getrocknet)
  • Gemüsebrühe
  • 1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben
  • Salz
  • Pfeffer
  • Fett für die Form

Zubereitungszeit: ca. 50  Minuten, davon 30 Minuten Backzeit

  • Den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Rosenkohl putzen und entlang des Strunks halbieren. In einen Topf geben, mit heißer Gemüsebrühe bedecken und bei offenem Topf 10 Minuten bei milder bis mittlerer Hitze köcheln lassen.
  • In der Zwischenzeit die Eier aufschlagen und verrühren, Sahne und Crème Fraiche dazugeben und gut verrühren. Thymianblättchen unterrühren. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken. Käse fein reiben.
  • Den Rosenkohl abgießen (Tipp: wenn man die Brühe auffängt, kann man diese als Grundlage für eine feine Gemüsesuppe verwenden) und in eine gefettete Auflaufform (rund ca. 26 cm Durchmesser) geben. Die Ei-Sahne-Masse darüber gießen. Mit dem Käse bestreuen, darüber die gehackten Haselnüsse darüber verteilen.
  • In die Mitte des vorgeheizten Ofens geben und 30 Minuten backen, warm servieren.

Tipp:

  • Der Gratin schmeckt sehr gut mit Speckwürfeln, die man in einer Pfanne anbrät und unter den Rosenkohl mischt.
    Alternative für Vegetarierer: Räuchertofu kleingewürfelt und angebraten.
  • Als Hauptgericht lässt sich der Gratin wunderbar mit einem Feldsalat ergänzen. Als Beilage eignet er sich zu Kartoffeln, Gnocchi oder Fleisch.
Zwiebelkuchen ohne Hefe

Ein herzhafter Zwiebelkuchen schmeckt immer. Mit einem unkomplizierten Quark-Öl-Teig ist er auch schneller fertig als mit Hefeteig. Zu einem echten Genuss für Gäste wird er mit einem Glas Federweißer oder Weißwein und einem grünen Salat.

Für den Boden: 

  • 250 g Magerquark
  • 1 Ei (Gr. M)
  • 7 EL Pflanzenöl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
  • ½ TL Salz
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Fett für das Backblech (hoch, Innenmaß ca. 40 x 30cm)

Für den Belag:

  • 1 kg gelbe Zwiebeln
  • 1 kg rote Zwiebeln
  • 1 Bund Lauchzwiebeln (oder Schnittlauch)
  • 50 g Butter
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 1 EL Kümmel (wer mag)
  • 5 Eier (Gr. M)
  • 400 g Schmand
  • 1 EL Paprikapulver (edelsüß)
  • ¼ TL Muskatnuss, am besten frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer 

Zubereitungszeit: ca. 80 min., davon 35-40 min. Backzeit

  • Das Backblech ordentlich einfetten.
  • Für den Boden Quark, Ei, Öl und Salz mit dem Handmixer verrühren. Mehl und Backpulver gut vermischen, mit der Quarkmasse verrühren und zu einem festen, glatten Teig verkneten.
  • Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen, das Backblech damit belegen und die Ränder etwa 1,5 cm hochziehen. Backblech zur Seite stellen.
  • Die Zwiebeln schälen und fein würfeln, ebenso die Lauchzwiebeln, dabei das Zwiebelgrün in feine Ringe schneiden und die Hälfte des Grüns für das spätere Bestreuen zur Seite stellen (Schnittlauch in Ringe schneiden, die Hälfte unter die die Zwiebeln rühren, die andere Hälfte zum Bestreuen zur Seite stellen).
  • Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  • Die Zwiebeln mit Butter und Öl in einem großen Topf mit Salz, Pfeffer und optional Kümmel in ca. 15 min. glasig dünsten, dabei mehrfach wenden. In einer großen Schüssel etwas abkühlen lassen.
  • In der Zwischenzeit die restlichen Eier mit dem Schmand, dem Paprikapulver und Muskatnuss verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Zwiebelmischung dazugeben, alles gut vermengen.
  • Die Masse auf den Teig geben und auf der mittleren Schiene ca. 35-40 Minuten goldgelb backen. Mit den zur Seite gestellten grünen Lauchzwiebelringen (oder dem Schnittlauch) bestreuen und lauwarm servieren.

Tipp:

  • Zum Zwiebelkuchen passt ein grüner Salat und Federweißer oder Weißwein. • Wer es nocht herzhafter mag, kann ca. 200 g Speck, als vegetarische Alternative auch z.B. Räuchertofu, feingewürfelt vor den Zwiebeln in der Pfanne anbraten, danach die Zwiebeln nach Rezept zugeben