Basenfasten:
Wir tun uns jetzt richtig gut!

Lecker, gesund und basisch einkaufen:

Kleines Basenfasten-ABC

Basisch

  • Basenbildner sind im Prinzip alle Obst- und Gemüsesorten. 
  • Salate, Kräuter, Pilze und Sprossen. 
  • Trockenfrüchte und Datteln gehören auch dazu; sie enthalten zwar Zucker, sind aber reich an Ballast- und Nährstoffen.
  • Alles was keimt. So ist zum Beisspiel gekeimter Buchweizen oder gekeimte Hanfsaat (super lecker in Müsli und Joghurt).

Neutral

  • Neutrale Lebensmittel sind alle Öle (Ausnahme: Erdnussöl).
  • Auch Butter, Ghee und Sahne sind (neutrale) Ausnahmen, denn ansonsten gehören tierische Eiweißprodukte in die Sauer-Kategorie. 

Sauer

  • Zu den sauren Lebensmitteln zählen alle tierischen Eiweiße aus Fleisch, Fisch, Ei und Milchprodukten.
  • Getreideprodukte wie Brot, Nudeln (Ausnahmen siehe unten) und alle Sorten von Gebäck, Zucker und Süßigkeiten.
  • Kaffee, Schwarztee, Früchtetee, Limonaden und Alkohol.

Ein vorbildlicher Tag:

Zum Frühstück gibt es Obst, Nüsse und Samen – alles, was Saison und Region hergeben. Smoothies sind eine gute Abwechslung.
Mittags kommt ein großer Salat auf den Tisch mit Olivenöl und Apfelessig oder Zitronensaft – oder auch ein Gericht mit jeder Menge gedünstetem Gemüse.
Ab 14 Uhr ist Schluss mit Rohkost, dazu zählen dann auch rohe Säfte, und am Abend isst man noch eine leicht verdauliche Gemüsesuppe.
Ab 18 Uhr gibt es nur noch Wasser und Kräutertees oder spezielle Basentees.

 Vergesst nicht: viel trinken ist wichtig! Zwei bis drei Liter Wasser und Tee sollten es schon sein. Fachleute empfehlen begleitend eine Darmreinigung, um die Stoffwechselschlacken auszuscheiden und so die positive Wirkung zu unterstützen. Wenn einen der kleine Hunger zwischendurch quält, greift man am besten zu Trockenfrüchten, etwas Obst oder Nüssen – oder versucht ihn erstmal mit einem Glas Wasser zu vertrösten.

(Danke Ökokisten-Verband für diesen Tag-Tipp!)

Warum ist Basenfasten gesund?

Lebensmittel werden basisch, sauer oder neutral verstoffwechselt, das heißt bei der Verwertung im Körper entstehen entsprechende Abbauprodukte. Wissenschaftlich ist zwar umstritten, ob unsere teils sehr säurebildende Ernährung tatsächlich zu einer bedenklichen Übersäuerung führt. Es gibt jedoch Hinweise dafür, dass eine überwiegend säurebildende Ernährung den Körper auf Dauer belasten kann.

Die klassische Basenfasten-Kur

Die klassische Basenfasten-Kur sieht eine Woche Einstimmung und Vorbereitung, eine Woche intensives Basenfasten und eine Woche Ausklingen vor. Wer das durchhält und das Bedürfnis hat, sich daran zu halten, kann das natürlich durchziehen. Eine kürzere Zeitspanne, vielleicht auch nur einzelne Fastentage, können aber für den einen oder anderen auch schon das Richtige sein. Ziel ist es, ein Gespür zu entwickeln, was einen stärkt und wodurch man Vitalität gewinnt.

Basische Lebensmittel

Obst und Gemüse querbeet
Alles Gekeimte wie Sprossen und Buchweizen
Mandeln
Mandelmus
Lupinenmehl
Kamutnudeln
Stevia zum Süßen

Basische Getränke

Selbstgemachte Früchtesmoothies
Kräutertees
Wasser mit 1 TL Apfelessig oder dem Saft einer halben Zitrone

Ein bisschen sauer ist ok:
Gute Säurebildner: Auf dem Teller

Getreide wie Dinkel, Kamut oder Gerste
Dinkel- und Kamutnudeln
Bulgur und Couscous aus Dinkel
Hafer und Haferflocken
Hirse und Vollkornreis
Hülsenfrüchte
Nüsse
 
Ölsaaten
 wie Leinsaat, Sesam, Hanfsaat, Sonnenblumen- und Kürbiskerne (gekeimte Saaten werden basisch)
Quinoa, Amaranth und 
Buchweizen
In kleinen Mengen auch Eier und Fisch
Tofu und Tempeh

Gute Säurebildner: Getränke

Grüntee
Lupinenkaffee
Reis-, Hafer- und Sojadrinks (ohne Süßungsmittel)
Trinkschokolade aus Mandelmilch und Kakaopulver
 

Und was hat zu viel Säure?

Wir machen es kurz: eigentlich alles andere. Nämlich so etwas wie
Wurst und Schinken
Alle tierischen Milchprodukte: Joghurt, Quark und so weiter
Alkohol, Softdrinks, Kaffee und Schwarztee
Alles mit Kohlensäure
Kuchen, Brötchen und Laugengebäck
Eis und alles mit Zucker